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ICSI |
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Die Ursache der ungewollten Kinderlosigkeit muß nicht zwangsläufig bei der Frau liegen. In zunehmenden Maße ist die Qualität des männlichen Samens z.B. durch Umwelteinflüsse geschädigt. Hierbei kann eine Funktionseinschränkung vorliegen, so daß es weder im Eileiter noch im Reagenzglas zu einem Eindringen einer Samenzelle in die Eizelle kommt. Diese Einschränkung der Samenqualität kann durch eine Mikroinsemination, die sogenannte intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI), überwunden werden. Bei diesem Vorgang erfolgt ein direktes Einbringen eines einzelnen Samenfadens in eine Eizelle mit Hilfe einer komplizierten Apparatur. Diese Methode stellt damit eine Erweiterung der IVF-Therapie dar, für den Fall, daß beispielsweise sowohl ein Eileiter- als auch ein Spermienproblem vorliegt. Durch die Einführung der ICSI-Behandlung kann vielen Paaren zu einem eigenen Kind verholfen werden, die früher nur durch Nutzung einer Samenspende behandelbar waren.
Für
gesetzlich versicherte Paare gelten auch bei der ICSI-Methode die
Richtlinien des Bundesausschusses der Ärzte und Krankenkassen über ärztliche
Maßnahmen zur künstlichen Befruchtung. Durch zwei Spermiogramme im Abstand von mindestens 3 Monaten sind
wiederholt starke Einschränkungen der Messwerte nachzuweisen:
Eine Animation (Macromedia Flash Player) von der Homepage des Europäischen Krankenhauses in Rom kann hier abgerufen werden.
Geschichtliches Am Anfang gab es andere Veruche, die Spermien möglichst nahe an die Eizelle heranzubringen.
Die erste erfolgreiche ICSI Behandlung wurde von Dr. Gianpiero D. Palermo, einem aus Italien stammenden Mediziner in Brüssel durchgeführt. Jetzt arbeitet er in New York.
Palermo G., Joris H., Devroey P., van Steirteghem AC. Pregnancies after
intracytoplasmic injection of single spermatozoon into an oocyte. |
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