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Insemination

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Ist die Anzahl der Spermien reduziert oder deren Beweglichkeit eingeschränkt, verspricht die Konzentration beweglicher Spermien und deren Einführung direkt in die Gebärmutter eine Erhöhung der Schwangerschaftswahrscheinlichkeit. Dazu erfolgt eine Waschung und Aufbereitung der Spermien.

Bei der intrauterine Insemination (INS oder auch IUI) werden die Spermien direkt in die Gebärmutter eingespritzt. Der weitere Transport zur Eizelle muss spontan erfolgen. Abhängig vom Ort der Deponierung der Spermien unterscheidet man verschiedene Formen dieser Therapie. Die intrauterine Insemination ist das einfachste und am wenigsten belastende Verfahren der künstlichen Befruchtung.

Die Spermien müssen speziell aufbereitet werden. Zweck dieser Aufbereitung ist das Konzentrieren der beweglichen Spermien und die Beseitigung von Substanzen aus dem Ejakulat, die zu Krämpfen der Gebärmutter oder gar zu Infektionen führen könnten. Außerdem wird eine Insemination in die Gebärmutter fast immer in Kombination mit einer hormonellen Stimulation der Eierstöcke durchgeführt, um die Chancen auf einen Therapieerfolg zu erhöhen.

Die durchschnittlichen Erfolgsraten liegen bei ca. 10 % pro Behandlungszyklus.

 

Bericht des Arbeitskreises konservative Fertilitätstherapie auf dem XVII. Jahrestreffen der Deutschen IVF Zentren 11/03 (23.567 Zyklen aus 21 deutschen Zentren im Zeitraum 12/96 – 09/03)


Geschichtliches

 

Die ersten Spermien beschrieb der holländische Kaufmann und experimentelle Amateur-Forscher Antonie van Leeuwenhoek (1632 - 1723). Der Autodidakt war einer der bedeutendsten Naturforscher des 17. Jahrhunderts, anerkannt von Wissenschaftlern und Fürsten. Er erfand u.a. das Mikroskop.

 

 

 

 

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