|
. |
neue Techniken |
. |
|
|||
| . |
Die folgenden allgemeinen Informationen widerspiegeln nicht in allen Punkten das momentane Leistungsspektrum unserer Arbeitsgruppe.
assisted hatching (erleichtertes Schlüpfen)
Mit einer Glasnadel, einer Tyrode-Lösung oder einem Diodenlaser wird in die äußere Hülle (Zona pellucida) der Blastozyste kurz vor dem Transfer in die Gebärmutter eine Öffnung geschaffen. Dies soll bewirken, dass der Embryo schneller und besser ausschlüpfen und sich in der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) festsetzen kann.
Cohen
J.
Polkörper-Biopsie (PKB)
Bei der Polkörper-Biopsie handelt es sich um ein technisch aufwendiges Verfahren, bei dem man die genetische Integrität der Eizelle untersuchen kann. Es wird dazu einer oder beide Polkörper entfernt und mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) auf bestimmte genetische Defekte untersucht. Dazu zählen besonders die sogenannten numerischen Aberrationen, also z.B. die Trisomie 21 oder Trisomie 18. Spermium und Eizelle werden nach Gewinnung mittels der ICSI Methode zusammen gebracht. Ein Spermium ist in die Eizelle eingedrungen, väterliches und mütterliches Erbmaterial liegen aber noch getrennt voneinander vor. Häufiges Implantationsversagen, höheres Alter der Frau und ggf. bekannte Chromosomenstörungen bei der Frau sind Gründe für die Durchführung einer solchen Diagnostik.
Präimplantationsdiagnostik (PID)
Preimplantation genetic diagnosis (PGD)
Hierbei wird aus der bereits befruchteten Eizelle (Embryo) ein Teil entfernt, auf die genetische Intaktheit hin untersucht und anschließend für den Embryotransfer ausgewählt. Diese Technik ist unter den gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland nicht erlaubt.
in-vitro-Maturation von Eizellen (IVM)
Dabei werden unreife Eizellen in unreifem Zustand ohne - oder nach kurzfristiger hormoneller Stimulation der Ovarien - aus präantralen Follikeln abpunktiert und dann in einem speziellen Kulturmedium bis zur Ausreifung (Metaphase II) kultiviert. Danach erfolgt die extracorporale Befruchtung (IVF/ICSI) mit anschließendem Embryo-Transfer. Es wird damit auch möglich sein, unreife Eizellen aus eingefrorenen Ovarialgewebe zu isolieren, um sie dann zu einem späteren Zeitpunkt in Kultur nachreifen zu lassen. Dies hat vor allem für Tumor-Patienten Bedeutung, bei denen das Ovar entfernt wird oder die Keimzellen durch eine systemische Tumor-Therapie (Chemo-Therapie, Bestrahlung) zerstört werden. Dieses Verfahren ist seit Jahren in klinisch-experimenteller Anwendung. Einige Kinder sind nach IVM schon geboren worden. Es gibt jedoch nach wie vor methodische Schwierigkeiten. Deshalb ist augenblicklich noch nicht damit zu rechnen, daß dieses Verfahren kurzfristig routinemäßig eingesetzt werden kann.
|
. |
||||
| . | . | . | . | . | ||
| Copyright © 2002 MK optimiert für IE 8.0 und Netscape 9.0 / 1280 x 1024 pixel | ||||||