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Zertifizierung |
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persönliche Anmerkung Zertifizierung hat etwas mit Sicherung der Qualität zu tun. Nach einer sehr bürokratischen Prozedur wird durch spezielle Firmen ein Zertifikat ausgestellt, das belegt, dass die untersuchte Einrichtung sich bemüht, nach festgelegten Regeln zu arbeiten. Dabei ist es egal, ob die Einrichtung ein Hotel, eine Bäckerei oder eine KFZ-Werkstatt ist. Genau betrachtet geht es auch nicht um das "Ergebnis", sondern um den Weg dahin. Ob die Brötchen wirklich gut schmecken, steht nicht im Vordergrund, sondern ob der Weg vom Teig zum Brötchen gut und sicher strukturiert ist. Der Weg bis zur Erlangung eines solchen Zertifikates ist anstrengend und mit viel Papierarbeit verbunden. Jeder Handgriff muss beschrieben werden. Daher finden Sie die Urkunde in der Regel gerahmt an der Wand hängen. Wir haben uns auch zertifizieren lassen und hoffen, Ihnen dadurch vermitteln zu können, dass wir nach festgelegten Standards arbeiten.
Was ist Qualität? „Qualität“ leitet sich vom Lateinischen „qualitas/-atis“ ab, eine Vokabel, die ihrerseits dem Interrogativpronomen „qual/is,-e - welch/er,-e,-es“ entstammt. Im deutschen Sprachgebrauch bedeutet Qualität zumeist „Eigenschaft“ oder „Beschaffenheit“. Mehrere Interpretationen sind möglich: Qualität als essentielle Eigenschaft Qualität als Ausdruck einer Rangordnung Qualität als differenzierendes, charakteristisches Attribut Qualität als Maß für Exzellenz Qualität als inhärente Eigenschaft Im Meyer's Lexikon heißt es: „Beschaffenheit, Güte, Wertstufe, u.a. im Unterschied zur Quantität. Qualität ist die Gesamtheit der Merkmale und Merkmalswerte eines Produktes oder einer Dienstleistung, bezüglich ihrer Eignung, festgelegte und vorausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen.“ Zur Geschichte der Qualitätssicherung
Gesetzliche Rahmenbedingungen Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch Gesetzliche Krankenversicherung vom 20. Dezember 1993 (BGBl. I S.2477) (BGBl. III 860-5)
Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV- Modernisierungsgesetz – GMG) vom 19. November 2003 (BGBl. 2003 Teil I Nr. 55 S.2190)
Was heißt DIN EN ISO? DIN = Deutsche Institut für Normung e.V., Berlin EN = European Norm, europäisches Normungsgremium ISO = International Organization for Standardization Der Begriff ISO stammt vom griechischen Wort isos (gleich). 1947 in Genf gegründete, nicht-staatliche Initiative. Die urheberrechtlich geschützten und käuflich erwerbbaren Definitionen der ISO halten seit einigen Jahren Einzug in europäische Krankenhäuser und ambulante Einrichtungen.
Branchen mit Zertifikat vom TÜV (TÜV-CERT=TÜV-Zertifizierungsgemeinschaft e. V.):
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Fischzucht Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden Ernährungsgewerbe und Tabakverarbeitung Textil- und Bekleidungsgewerbe Ledergewerbe Holzgewerbe Papiergewerbe Verlagsgewerbe Druckgewerbe, Vervielfältigung von bespielten Trägern Kokerei und Mineralölverarbeitung Herstellung und Verarbeitung von Spalt- und Brutstoffen Chemische Industrie Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren Glasgewerbe, Keramik, Verarbeitung von Steinen und Erden
Herstellung von
Zement, Kalk, Gips und Erzeugnissen aus Beton,
Die DIN EN ISO 9000 beschreibt die Grundlagen für QM-Systeme und legt die Terminologie für QM-Systeme fest. Die DIN EN ISO 9001 legt die Anforderungen an ein QM-System für den Fall fest, das ein Unternehmen seine Fähigkeit darlegen muss, Produkte bereitzustellen, die die Anforderungen der Kunden und der Behörden erfüllen. Die DIN EN ISO 9004 stellt einen Leitfaden bereit, der die Wirksamkeit und die Effizienz eines QM- Systems betrachtet.
Was heißt
„Zertifizierung“?
Wer darf
zertifizieren?
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